Donnerstag, 8. August 2019

Psychologische Sicherheit ist kein Kuschelkurs!

Im Rahmen meines neuen Vortrags (kompletter Vortrag in meinem Video-Blog) zu den 8 Phasen der Veränderung bin ich nochmal kurz auf das Thema psychologische Sicherheit, als unbedingte Voraussetzung einer gut funktionierenden Learning Organization eingegangen.
Nicht selten verwechseln Berater und Manager das mit dem Schaffen einer „Kuschelatmosphäre“ in Unternehmen. So wird es mir öfter signalisiert.
Wir sind doch hier nicht im „Wir haben uns alle lieb“ Film, sagte mir vor kurzem, zu Beginn eines Mandats, eine toughe Managerin. Genau da hat sie recht!

Auch Tischkicker, Obstkorb, Fitness-Club und Freikarten etc. haben nichts mit psychologischer Sicherheit zu tun.

Das sind lediglich fassadenhafte Äußerlichkeiten, die heute keinen Mitarbeiter mehr wirklich nachhaltig motivieren und binden.



Psychologische Sicherheit ist sehr an Disziplin, Regeln und klar vereinbarte Verhaltensmuster gekoppelt sowie – für Führungskräfte besonders wichtig – an vorbildhaftes Vorleben.

Mit Äußerlichkeiten hat man im Cockpit die heute herrschende, sehr fehler- und reibungsarme Team-Atmosphäre nicht geschaffen, das war ein harter Weg auf der Straße von Verhaltensänderungen, vor allem für die Kapitäne.

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